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Pakistan: „Weiße Fahnen–Kampagne“ initiiert Friedensmarsch in Faisalabad

http://missio-blog.de/blog/2014/02/21/pakistan-weisse-fahnen-kampagne-initiiert-friedensmarsch-in-faisalabad/

 

Von S.Sheeky, Faisalabad, Pakistan

aus dem Englischen übersetzt von Katrin Krips-Schmidt

 

Weiße Fahnen als Symbol des Friedens bei der Demo in Faisalabad. (Foto: S.Sheeky)

Weiße Fahnen als Symbol des Friedens bei der Demo in Faisalabad. (Foto: S.Sheeky)

 

Pakistan muss der Bedrohung durch militante Terroristen ins Auge sehen und Strategien entwickeln, um einen dauerhaften Frieden zu sichern und die Haltung der Extremisten zu verändern, und es muss geeignete Maßnahmen ergreifen, um sich vollständig von einem militanten Extremismus zu befreien. Dies forderten die Teilnehmer des Friedensmarsches der „Weißen Fahnen-Kampagne“, die am 12. Februar vom Chenab Chowk in der Jhang Road bis zum Gemeinderat Chowk in Faisalabad liefen, um ihren gemeinsamen Wunsch nach Frieden wiederholt zum Ausdruck zu bringen. Diese ungewöhnliche Initiative ist auf die Untätigkeit des Staates und seiner Institutionen zurückzuführen, die es bislang nicht geschafft haben, mit der Gewalt fertig zu werden und die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Die Veranstaltung wurde organisiert von der PHD Foundation (Peace and Human Development), der National Minorities Alliance of Pakistan (NMAP), der Association of Women for Awareness and Motivation (AWAM) und der South-Asia Partnership-Pakistan (SAP-PK) in Zusammenarbeit mit Kuknas, NICE, SERVE und HRDs Network.

 

 

Kritik an der pakistanischen Regierung

 

Die Menschen in Pakistan haben den Terror satt. Die fordern: Frieden. (Foto: S. Sheeky)

Die Menschen in Pakistan wollen keinen Terror mehr. Die fordern: Frieden. (Foto: S. Sheeky)

 

Bei diesem Anlass sagte der Direktor der PHD Foundation Suneel Malik: „Sowohl die Regierung als auch die Taliban wirken nicht ernsthaft interessiert an den Friedensgesprächen, da die wahren Akteure in den Komitees von beiden Seiten des Dialogprozesses nicht direkt einbezogen werden, der bislang konfus und ergebnislos geblieben ist.“ „Noch nicht einmal alle militanten und politischen Gruppen wurden mit ins Boot geholt, deshalb kritisieren die wichtigsten politischen Gruppierungen die Haltung der Regierung, und gegen die Gespräche gerichtete terroristische Elemente begehen Gewaltaktionen. Die militanten Gruppen, die den Frieden in Pakistan stören, müssen auf dem Schlachtfeld geschlagen werden“, fügte er hinzu.

 

Friedlicher Protest gegen Mitlitanz und Extremismus

 

Robin Daniel, ein pakistanischer politischer Aktivist, appellierte an seine Landsleute, sich an der Weißen Fahne–Kampagne mit allen gesellschaftlichen und demokratischen Mitteln zu beteiligen und zum Zeichen eines friedlichen Protestes gegen Militanz und Extremismus weiße Fahnen an ihren Häusern, Büros und Fahrzeugen anzubringen.

 

Der Koordinator der SAP, Iftikhar Ahmed, sagte: „Extremisten durch Verhandlungen oder durch militärische Aktionen auszuschalten, ist nur ein Teil des Kampfes, doch beim wirklichen Kampf geht es darum, die militanten Einstellungen durch die Schaffung und Bereitstellung von Lebensmöglichkeiten für die Menschen zu verändern.“

 

“Die Öffentlichkeit ist es leid”

 

Nazia Sardar, die Leiterin der AWAM, sagte: „Die Öffentlichkeit ist es leid, ständig von Friedensgesprächen mit den Taliban zu hören. Es gibt keine Hoffnung auf einen positiven Ausgang der Gespräche zu dauerhaftem Frieden, weil aufeinander folgende Regierungen bis jetzt sieben verschiedene Vereinbarungen mit militanten Gruppen unterzeichnet haben, man sich aber nie an irgendeine dieser Vereinbarungen gehalten hat.“

 

"Die Welt zu einem Ort des Friedens machen" wünschen sich die Demonstrierenden. (Foto: S.Sheeky)

“Die Welt zu einem Ort des Friedens machen”. Das wünschen sich die Demonstrierenden. (Foto: S.Sheeky)

 

Der Menschenrechtsaktivist Naseem Anthony, sagte: „Die Regierung sollte Strategien ablehnen, die entweder nur auf Gesprächen oder nur auf Handlungen beruhen, sondern eine dritte Option übernehmen, bei der der Dialog Hand in Hand mit Taten geht: einen Dialog mit Extremisten, die zu Gesprächen und zum Beenden gewalttätiger Aktionen bereit sind sowie ein scharfes Vorgehen gegen militante Extremisten, die nicht in einen Dialogprozess eintreten und weiterhin terroristische Handlungen begehen.“

 

Forderung: Rechte der religiösen Minderheiten zu akzeptieren

 

Die Frauenrechtlerin Shazia George sagte: „Es sollte nur dann Gespräche mit den Taliban geben, wenn sie ihre Waffen aushändigen, die pakistanische Verfassung einhalten und die Rechte der religiösen Minderheiten und der muslimischen minoritären Untergruppen, insbesondere der Schia, akzeptieren.“

 

Der Pädagoge Khadim Patras Mal sagte: „Gegen den Frieden gerichtete Aktivitäten sollten für den Frieden in Pakistan unverzüglich gestoppt werden, da das Feuer der Gewalt schon bald die Türschwelle aller erreichen wird, wenn es uns nicht gelingt, die Extremisten aufzuhalten.“

 

“Dialog und Terrorakte passen nicht zusammen”

Muslime und Christen demonstrieren gemeinsam für den Frieden in Pakistan (Foto: S. Sheeky)

Muslime und Christen demonstrieren gemeinsam für den Frieden in Pakistan. (Foto: S. Sheeky)

 

Der politische Aktivist Ashar Iqbal sagte: „Der Dialog mit militanten Gruppen sollte innerhalb der Rahmenbedingungen der Verfassung stattfinden. Dialog und Terrorakte passen nicht zusammen. Es darf nicht sein, dass die Fortsetzung von Gewaltakten nicht bestraft wird und daher sollte die Regierung strikte Maßnahmen ergreifen, sobald jemand die Autorität des Staates herausfordert.“

 

Der Pädagoge Tohid Ahmed Chatha sagte: „Die Regierung ist bereit und entschlossen, den Stier bei den Hörnern zu packen. Sie muss in diesem Zusammenhang bei ihren Bemühungen von allen Akteuren und den Volksmassen unterstützt werden. Es ist eine Frage der Rechtschaffenheit, der Solidarität und der Sicherheit des Landes, und es besteht dringender Bedarf, eine einheitliche Front gegenüber den Feinden des Staates aufzubauen.“

 

Widerstand gegen Terrorismus und Extremismus

 

Der Demonstration schlossen sich zahlreiche Menschen von verschiedenen muslimischen und christlichen Gemeinschaften an, darunter Studenten, Rechtsanwälte und Vertreter von Gewerkschaften, politischen Parteien und Nichtregierungsorganisationen. Sie trugen weiße Kopfbedeckungen, weiße Fahnen, Friedenssymbole und Plakate, auf denen Frieden im Land und das Ende des Terrorismus gefordert wird. Sie hatten sich weiße Bänder um ihr Handgelenk und ihre Arme gebunden, um ihren Widerstand gegen Terrorismus und Extremismus zum Ausdruck zu bringen. Zudem riefen sie Parolen gegen die Bedrohung durch die Wellen des Terrorismus im Land. Sie zeigten ihre hohe Achtung vor den Opfern, die von den Mitarbeitern der Vollzugsbehörden – unter anderem von der Armee und der Polizei – beim Kampf gegen die Terroristen gebracht wurden. Dieser Weiße Fahne-Marsch für den Frieden wurde zum zweiten Mal in der Geschichte Pakistans organisiert.

Ein weiterer und gewichtiger Grund mehr, fuer jeden von uns, endlich massiv Flagge zu zeigen...

Die verdiente Antwort an Herrn Steinmeier und Freunde.

(fast haette ich "Konsorten" geschrieben)

 

24. Mai 2014  Zutreffend, klar, leidenschaftlich, von Herzen. Pamphlet von Yasmine Pazio.

 

VonnahmeRichter Vonnahme attackiert die manipulative Ukraine-Berichterstattung der Medien.

21. Mai 2014  Es gibt sie, die Menschen, die ihre Stimme erheben. Überall, auch in Behörden und unter Politikern. Hier ist wieder einer. Ein Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof (i.R.), Peter Vonnahme, schreibt an diverse Chefredakteure der Mainstreammedien über “Mein Unverständnis über  hetzerische Medienkommentare zum Ukraine-Konflikt”. Hier das Schreiben, das Peter Vonnahme aktuell versendet.

Weltbewegend und hoechst erfreulich!

 

Das ist mehr als ein eindrucksvolles Signal und zeigt deutlich in die neue Richtung. In einer Volksabstimmung hat sich die Schweizer Stimmbevölkerung am 18. Mai 2014 gegen die Anschaffung von Kampfflugzeugen des Typs Gripen ausgesprochen.

 

Herzliche Gratulation in die Schweiz! - Das gibt uns "Flaggenzeigern" zusaetzlichen, starken Auftrieb! Das Rot um das weisse Kreuz herum wird allmaehlich blasser. Wird das am Ende auch noch eine weisse Friedensflagge?   ;-)   

Medien - Interessanter Vorschlag von Chefredakteur Andre Kühnlenz.

5. Mai 2014  Eine Friedenstruppe, bestehend aus der Ukraine, Russland und EU, ganz OHNE die NATO und auch OHNE die USA...

Wirtschaftsblatt-Leitartikel

Die ersten Bilder treffen ein.

 

Diese kommen von Anke aus der BRD...

Reinhard Mey - wie immer tiefsinnig und genau den Punkt treffend... 

Hoerenswert!

Hier gibt es schöne weiße Flaggen in vielen Varianten.

Danke Anke!

Es treffen immer mehr Bilder ein, die zeigen, dass sich wirklich etwas tut...

Hermann Brunner, ein Didgeridoo Meister aus der Steiermark kommt gleich ganz in weiss...

http://www.lifepipe.at/

 

Bali - Gabriel zeigt dreifach Flagge auf dem Motorrad und mit aufgepacktem Surfboard auf

dem Weg zur besten Welle...